Solidarität mit dem Kampf der iranischen Oppositionellen in Bayern und NRW!

Seit dem 19. März protestieren Asylsuchende aus Iran in Würzburg mit einem Hungerstreik gegen die unwürdige und diskriminierende Behandlung von Flüchtlingen durch die deutschen Behörden. Nachdem sich die Proteste in der letzten Zeit auch auf andere bayerische Städte ausgeweitet hatten, haben sich seit dem 10. Juli nun auch einige nordrhein-westfälische Flüchtlinge mit einem Protestcamp in Düsseldorf dem Kampf der Würzburger Asylbewerber angeschlossen.

In ihren Pressemitteilungen fordern die bayerischen Hungerstreikenden die Abschaffung der Flüchtlingslager, ein Ende der Mangelversorgung durch Lebensmittelpakete und die Aufhebung der Residenzpflicht, die es ihnen verbietet, den Zuständigkeitsbereich ihrer Ausländerbehörde zu verlassen. Die Aktionen riefen ein breites Medienecho hervor und zeigten bereits erste Erfolge: Mehrere der protestierenden Iraner sind in den letzten Wochen nach teils jahrelanger Prüfung ihrer Asylanträge endlich als politische Flüchtlinge anerkannt worden.

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