Archiv für Januar 2012

Der Neonazi-Barde Frank Rennicke hatte am Freitagabend einen Auftritt in Oberhausen

Zu Gast war er dort beim örtlichen NPD-Kreisverband. Der hat zwar kommunalpolitisch wenig zu bieten – bei der Kommunalwahl 2009 trat die Oberhausener NPD unter der Führung von Wolfgang Duda nur bei der Wahl zur Bezirksvertretung Alt-Oberhausen und mit einem Direktkandidaten zur Stadtratswahl an –, organisiert aber regelmäßige Saalveranstaltungen mit in der Szene bekannten Referenten.

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NPD-Schiedsgerichts-Vize aus dem Ruhrgebiet

OBERHAUSEN/BERLIN – Im Bundesvorstand der NPD ist ihr nordrhein-westfälischer Landesverband zwar nicht mehr mit einem stimmberechtigten Mitglied vertreten* – ganz ohne Einfluss auf der höchsten Ebene der Partei sind die NPDler aus NRW jedoch nicht: Manfred Aengenvoort aus Oberhausen gehört erneut dem Bundesschiedsgericht der Partei an.

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Ungestörte Naziparty in Oberhausen

gefunden auf indymedia

„Wie bereits auf zahlreichen Blogs engagierter AntifaschistInnen (u.A. siehe hier: http://oireszene.blogsport.de/2012/01/02/nsbm-konzert-am-6-1-2012-in-oberhausen-nrw/) seit dem Jahreswechsel angekündigt wurde, fand am gestrigen Tage ein Nazi-Gig mit der Szenegröße „Nargaroth“ statt.
Die Veranstaltung konnte inmitten des Oberhausener Zentrums im Rock- und Metalpub „HELVETE“ abgehalten werden. Dort konnten zahlreiche bekannte Duisburger, Wuppertaler und Dortmunder Nazigrößen ihrem braunen Idol Kanwulf, der das Soloprojekt mithilfe von Gastmusikern auf die Bühne bringen konnte, zujubeln.

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NSBM-Konzert am 6.1.2012 in Oberhausen

Wie im letzten Jahr, so geht es auch in diesem Jahr weiter:
Am Freitag soll im Oberhausener Helvete ein NSBM-Konzert stattfinden, welches es zu verhindern gilt:

Daten: 06.01.2012, Konzertname: „RECONQUISTA 2012“
Bands: -Nargaroth -Paria -Black Shore
Doors: 19h – Beginn: 20h, VVK: 18 €
Location/Veranstalter: www.helvete.de

Infos zur Band:
Nargaroth wird zum National Socialist Black Metal (NSBM) gezählt. Zitat aus dem Booklet ihrer CD „Herbstleyd“: „Zur höheren Ehre des deutchen [sic] Soldaten der Wehrmacht 1933 [sic] – 1945. Die Negierung ihrer Leistungen sowie das Augenverschließen vor ihrer Opferbereitschaft, gerade im letzten Kriegsjahr, ist die Schande unserer Nation!“ „German hateful and misanthropic Black Metal, made from White man for White man.“ „Absurd, good to know yeah [sic] out of jail !!!.“

Sänger Kanwulf fällt live durch Hitler- und Kühnengrüße auf. Des Weiteren wird im selben Booklet Moonblood als die „einzige Black-Metal-Band Deutschlands, die neben Absurd es auch wert ist, erwähnt zu werden“ bezeichnet. Kanwulf spielte in den späten 90er Jahren
für ein Konzert und einige Proben bei der NSBM-Band Totenburg aus Thüringen. Außerdem weisen Mitmusiker Kanwulfs sowie deren Projekte ebenfalls eine Nähe zum Rechtsextremismus auf: Akhenaten beispielsweise beteiligte sich mit seiner Band Weltmacht an der Kompilation The Night and the Fog. A Tribute to the National Socialist Black Metal Underground, und Occulta Mors, der ebenso wie Kanwulf bei Totenburg aushalf, wurde aus der Band Lyssa entlassen, weil er bei ihren Auftritten den Arm zum Hitlergruß hob. Außerdem äußerte er in einem Interview: „Wir Deutschen sind die Herrenrasse! Wir müssen alles dafür tun, dass der Pöbel nicht die Oberhand gewinnt, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Deutsche Mensch ausstirbt, und alles in einer riesigen Multikulti-Kloake versinkt. Muss das etwa sein?“ Im Mai 2007 ist ein Split-Tonträger von „Nargaroth“ gemeinsam mit der Band „Sarvari“ bei dem griechischen
NSBM-Label „Zyklon-B-Productions“ erschienen. Selbiges Label veranstaltete ebenfalls im Mai ein Konzert in Griechenland, bei dem
„Nargaroth“ laut Ankündigung gemeinsam mit der neonazistischen Band „Stutthof“ auftreten sollten.

Eindeutig antisemitische, rassistische oder neonazistische Texte werden in den gedruckten Liedtexten nicht aufgeführt – aber sie sind teilweise dennoch rauszuhören. Beispiel: „Karmageddon“ auf dem Album „Herbstleyd“. Die abgedruckte, hörbar vorhergehende Zeile lautet „..When I die… „ – und danach folgt hörbar „Sieg Heil!“. Hier zu hören ab Minute 3:20: http://youtu.be/B4voe17QMtQ?t=3m20s

Info Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nargaroth
http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/nargaroth-spielt-bei-nsbm-konzert/
http://no-racism.net/article/984/
Facebook-Veranstaltung mit den hier zitierten Einträgen:
https://www.facebook.com/events/177715402313661/
Flyer: http://www.helvete.de/060112.jpg

Quelle

„Hungrige Wölfe“ im Schafspelz?

Die Bre­mer RechtsRock-Band „Kate­go­rie C – Hung­ri­ge Wölfe“ (KC) will im kom­men­den Jahr offen­bar unter dem Namen „H.E.R.M.” auf­tre­ten. Die Bal­la­den­abende der „Knei­pen­tour 2012″ sol­len „ohne gro­ßen Wir­bel und ohne große Wer­bung ange­kün­digt” wer­den. Damit will die bei Neo­na­zis beliebte Hooligan-Band ver­mut­lich auf die zuneh­men­den Behin­de­run­gen durch Poli­zei­ein­sätze und Kon­zert­ver­bote, wie im Novem­ber in Bre­mer­ha­ven, rea­gie­ren. Zuletzt hatte sich die Band auf ihrer Inter­net­seite dar­über beschwert, dass man „mit der Zwi­ckauer Zelle in einem Atem­zug genannt” wird sowie dass die Presse sie „in den letz­ten Wochen mit Unwahr­hei­ten, Halb­wahr­hei­ten und sons­ti­gem geis­ti­gen Dünn­schüss über­schüt­tet” habe.

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