Archiv für Juni 2011

Verschwörungsrapper auf dem Pressefest

Na­tür­lich durf­ten sie auf­tre­ten: Die Rede ist von der ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Band „Die Band­brei­te“, die für das 17. UZ-​Pres­se­fest der Deut­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei (DKP) an­ge­kün­digt wor­den war. Nach Pro­tes­ten an­ti­fa­schis­ti­scher Grup­pen und einer kri­ti­schen Be­richt­er­stat­tung hat­ten die Or­ga­ni­sa­tor_in­nen des „größ­ten Volks­fest der Lin­ken“ be­haup­tet, den Auf­tritt der Band ab­ge­sagt zu haben. Statt­des­sen soll­te es eine „Po­di­ums­dis­kus­si­on“ mit na­ment­lich nicht be­nann­ten Kri­ti­ker_in­nen und der Band geben.

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Kategorie C Konzert im Juli

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Die rechte Band Kategorie C Konzert / Hungrige Wölfe kündigt an, am 4. Juli in Süden des Ruhrgebietes ein Konzert zu veranstalten. Die vage Mitteilung lässt darauf schließen, dass man einem antifaschistischen Protest aus dem Weg gehen will und die Veranstaltung konspirativ organisiert. In der Vergangenheit mussten mehrere Konzerte abgesagt oder verlegt werden, weil Antifaschisten bei den Betreibern der Veranstaltungsorte intervenierten. Augen und Ohren auf! Auch dieses Konzert sollte verhindert oder zumindestens behindert werden.

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NACHTRAG

laut KC Internetseite findet das Konzert am 02.07.2011 statt. Als Vorbands sollen The Pride und V-Punk auftreten

24 Neonazis bei „Kinderschänder“-Demo

Duisburg – 500 Teilnehmer soll Kevin Giuliani für seine heutige Demonstration in Duisburg anfangs angemeldet haben.* Als der Tross der Neonazis am Mittag in der Nähe des Hauptbahnhofs zu seinem Umzug startete, waren es gerade einmal 24.

„Das ist keine rechte Demo. Hier demonstrieren Rechte und Linke gemeinsam“, rief Giuliani mal um mal in sein Megaphon. Seine Kameraden hatten offenbar seine Links-Rechts-Einheits-Taktik des Tages und seinen Versuch, sich „bürgernah“ zu geben, nicht verstanden. „Macht den Zecken richtig Dampf: Straßenkampf, Straßenkampf!“, grölten sie bereits, als sie den Hauptbahnhof nach ihrer Anreise per Bahn gerade erst verlassen hatten. „Hier kann jeder teilnehmen“, beteuerte Giuliani, und sein Publikum missverstand schon wieder und sang: „Ohne Nazis wär’ hier gar nichts los!“

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Offener Brief des DAB zum Auftritt der Band „Die Bandbreite“ beim UZ-Pressefest

Offener Brief des Dortmunder Antifa-Bündnisses an den DKP-Vorstand, die Organisator_innen des UZ-Pressefestes und alle seine Fans und Besucher_innen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits zum 17. Mal findet das UZ-Pressefest im Revierpark Wischlingen in Dortmund statt. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass unter den als „Highlights“[i] deklarierten Künstler_innen des DKP-Volksfestes auch die HipHop-Combo „Die Bandbreite“ angekündigt wird. Im Zeitrahmen vom 24.-26. Juni 2011 soll damit in Dortmund einer Band eine öffentliche Plattform gegeben werden, deren Texte von sexistischen, antisemitischen und NS-relativierenden Inhalten geprägt sind. Die Duisburger Band um den Sänger Marcel Wojnarowicz, genannt Wojna, und den DJ Torben Pape, genannt DJ Torben, fallen aber nicht nur durch ihre rechtsgerichteten und antiaufklärerischen Songtexte auf, sondern auch durch ihre Teilnahme und Unterstützung rechtsoffener bis eindeutig nationalistischer Veranstaltungen und Konferenzen. An verschiedenen Stellen sind diese Kritikpunkte, die wir im Folgenden noch näher erläutern wollen, bereits zur Diskussion gestellt worden. Allerdings richten sich bisherige Berichte zwar an die Öffentlichkeit, jedoch unseres Wissens nach nicht direkt an die Veranstalter_innen. Deshalb möchten wir mit diesem Brief die Organisator_innen des UZ-Pressefestes dazu aufzufordern, der Band „Die Bandbreite“ eine politische und programmatische Absage zu erteilen.

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NAZIS STOPPEN

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Am 18. Juni 2011 wollen Neonazis in Duisburg demonstrieren!

Wie nun bekannt geworden ist, soll am Samstag, den 18. Juni eine Neonazidemonstration in Duisburg-Neudorf stattfinden. Thema dieser soll erneut die Forderung nach Todesstrafe für Sexualstraftäter sein. Der Treffpunkt der Nazis ist zwischen 12 und 13 Uhr auf der Neudorfer Straße, in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs, geplant.

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Wir empfehlen:

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Am 6. Juni 1944 begann in der Normandie mit der Operation Overlord die Befreiung Frankreichs und später Westeuropas vom Nazifaschismus. Wir feiern die erfolgreiche Landung der alliierten Truppen zwischen Omaha- und Sword Beach.
Freunde, Förderer, Interessierte und alle, die Lust auf einen Drink bei Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman oder auch Charlie Parker haben, sind herzlich eingeladen.
Filme zur Operation Overlord kommen natürlich auch nicht zu kurz. Die ein- oder andere Zigarre könnte auch am Start sein. An subversiver Literatur wird es nicht mangeln.

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»Grundlagen der Gesellschaftskritik – part two«

08. Jun. 2011 · 19.00 | »Die Agenda der ‚Israelkritiker‘«

Bollwerk 107
Homberger Str. 107, 47441 Moers

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Konflikt : Gedenkhalle Oberhausen als emotionsfreie Zone

Ulrich Sander von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten – ist mit der neuen Konzeption der Gedenkhalle nicht einverstanden, die nach zweijähriger Umbauzeit Mitte Dezember 2010 wieder eröffnet worden war. Sander beschwört einen Konflikt herauf, in dem es – kurz zusammengefasst – um Emotionalität versus Rationalität geht.

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