Archiv für März 2011

AZ-KöLN: Ein Tag Ohne!

In buchstäblich letzter Sekunde vor der Räumung ist es zu einer Einigung zwischen uns und der Sparkasse gekommen. Die Sparkasse bietet uns einen Nutzungsvertrag an, der uns das AZ ab morgen wieder zugänglich macht.
Alle Strafanzeigen wurde zurückgezogen.

Quelle
aktuelle Infos

Stolpersteinverlegung

Am Donnerstag, den 07. April 2011 werden in Oberhausen „Stolpersteine“ verlegt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen sind herzlich eingeladen, an der Verlegung der neuen „Stolpersteine“ teilzunehmen und persönlich der einzelnen Oberhausener Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken!

Zeitplan:
11.30 Uhr: Wörthstraße 7 (Familie Gladtke)

12 Uhr: Paul-Reusch-Str. 46 (Emmi und Franz Rüger)

12.30 Uhr: Friedenstraße 47 (Familie Stehberg)

13 Uhr: Gildenstraße 7 (Jenny und Berthold Jülich)

13.30 Uhr: Kalkstraße 7 (Auguste Hetkamp und Christine Schürmann)

14 Uhr: Holtener Straße 36 (Elise und Wilhelm Bischoff)

14.30 Uhr: Mathildenstraße 46 (Gerda und Thomas Tabaschowsky)

15 Uhr: Rosenstraße 49 (Hans Saddeler)

Quelle und weiter

Jahresbericht: Essen, Duisburg und Dortmund

einer Analyse der aktuellen Entwicklungstendenzen in der extremen Rechten

Essen
Duisburg
Dortmund

„Nichts und niemand ist jemals vergessen!“

Antifa-Demo am 02.04.2011 um 16.00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof!
Infoseite über die alljährliche antifaschistische Demonstration in Gedenken an Thomas Schulz, der am 28.03.2005 von einem Neonazi ermordet wurde.

Eine satirische Führung durch 20 Jahre Deutsche Einheit

mit RAINER TRAMPERT & THOMAS EBERMANN

Samstag, 02.04.2011, 20.00 Uhr, Druckluft, Am Förderturm 27, Oberhausen
VVK 9 €, AK 12 €

Rainer Trampert und Thomas Ebermann haben aus ihrer 12jährigen Sammlung satirische Stücke ausgewählt, die zu dem Jubiläum »20 Jahre deutsche Einheit« passen. Ein Abend voller Überraschungen. Es geht um deutsche Flaggenparaden zu Weltmeisterschaften, die Leitkultur am Beispiel der Wagner-Oper »Die Meistersinger«, die Ehrung eines vorbildlichen Fußballspielers, die Fahndung nach schwarzen Dealern, es geht um saubere Häuserwände, um den Anschluss Helgolands an die Bundesrepublik, die Rückkehr der Wissenschaft zur Schädelmessung, eine Nachbetrachtung zum deutschen Herbst, die eigentümliche Dialektik des Herrn Trittin und einiges mehr.

Nach der Kritik »haben Trampert und Ebermann brillanten, an Marx geschulten Humor«, bei dem auch noch »vor jeder Pointe eine ernsthafte Analyse steht« (›taz‹). Mancherorts hatten sie »einem Teil des Publikums derart zugesetzt, dass ihnen schon zur Pause der Kopf rauchte« (›Hamburger Morgenpost‹). »Was das Duo präsentiert, hat den Charakter einer dialogischen Lesung, bei der die Sätze und Satzteile ineinander greifen – eine wirkungsvolle und unbestechliche Montagetechnik.« Nur »die Frage, wie Deutschland den Sprung in die Zukunft schafft, blieb eher offen«, kritisierte die ›Rheinische Post‹. Das ist wieder zu befürchten, weil beide den Vorsatz pflegen, dem Zeitgeist die Arglosigkeit zu nehmen, ohne sich das Denken durch politischen Pragmatismus verkleistern zu lassen.

Eine Veranstaltung der Antifa3D.

Über das richtige Leben im Elend Das ›Unsichtbare Komitee‹ und der kommende Bürgerkrieg

Donnerstag, 24. März 2011, 20:00, Druckluft, Am Förderturm 27, Oberhausen

NIKLAAS MACHUNSKY (Redaktion ›Prodomo‹, Köln)
Vortrag & Diskussion

Das kleine Buch über ›Den kommende Aufstand‹ des Unsichtbaren Komitees macht Furore. Fast jede überregionale Zeitschrift hat es rezensiert und in den linken Blättern und Blogs wird es heiß diskutiert. Endlich scheint ein kommunistisches Pamphlet wieder von einer breiten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu bekommen. Steht die Revolution also wieder auf der Tagesordnung, wie es das Komitee behauptet? Ist die Zeit reif? Oder sind die Visionäre des Aufstandes nur die Theoretiker der neuen Protestkultur, wie sie sich in Stuttgart und Gorleben gezeigt hat? So jedenfalls sieht es die »Süddeutsche Zeitung«: »Der Unmut der Menschen mit den Mächtigen entlädt sich wieder häufiger in Demonstrationen auf der Straße. Der Text eines französischen Komitees gibt der diffusen Wut nun einen theoretischen Rahmen.«
Tatsächlich will das Komitee nichts anderes leisten, als das zu formulieren, was sich der Bürger noch nicht offen auszusprechen traut. So gibt das Komitee freimütig zu, nicht Autor des Textes zu sein, sondern der Gesellschaft nur die Feder geliehen zu haben. Weil es sich also bei dem Pamphlet um eine écriture automatique handelt, eignet sie sich besonders gut dazu, der Gesellschaft die Temperatur zu nehmen. Darüber hinaus wird der Referent, die von der ›Jungle World‹ gestellte Frage, ob der Inhalt des Pamphlets eigentlich links sei, in angemessener Weise zu beantworten suchen.

Eine Veranstaltung der Antifa3D in Kooperation mit der Ruhrwerkstatt Oberhausen.

Düsseldorf, 26.03. // Kundgebung gegen Nakba-Ausstellung

Am 26.03. de­mons­triert die As­so­zia­ti­on gegen An­ti­se­mi­tis­mus und Is­rael­feindschaft NRW in Düs­sel­dorf vor der VHS gegen die in den Räum­lich­kei­ten der Volks­hoch­schu­le ge­zeig­te gschichts­re­vi­sio­nis­ti­sche Aus­stel­lung „Die Nakba – Flucht und Ver­trei­bung der Pa­läs­ti­nen­ser 1948“.
Der ge­naue Ort und Zeit­punkt der Kund­ge­bung: Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz 1
um 14:00!»
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