Zu Gast war er dort beim örtlichen NPD-Kreisverband. Der hat zwar kommunalpolitisch wenig zu bieten – bei der Kommunalwahl 2009 trat die Oberhausener NPD unter der Führung von Wolfgang Duda nur bei der Wahl zur Bezirksvertretung Alt-Oberhausen und mit einem Direktkandidaten zur Stadtratswahl an –, organisiert aber regelmäßige Saalveranstaltungen mit in der Szene bekannten Referenten.
OBERHAUSEN/BERLIN – Im Bundesvorstand der NPD ist ihr nordrhein-westfälischer Landesverband zwar nicht mehr mit einem stimmberechtigten Mitglied vertreten* – ganz ohne Einfluss auf der höchsten Ebene der Partei sind die NPDler aus NRW jedoch nicht: Manfred Aengenvoort aus Oberhausen gehört erneut dem Bundesschiedsgericht der Partei an.
gefunden auf indymedia
„Wie bereits auf zahlreichen Blogs engagierter AntifaschistInnen (u.A. siehe hier: http://oireszene.blogsport.de/2012/01/02/nsbm-konzert-am-6-1-2012-in-oberhausen-nrw/) seit dem Jahreswechsel angekündigt wurde, fand am gestrigen Tage ein Nazi-Gig mit der Szenegröße „Nargaroth“ statt.
Die Veranstaltung konnte inmitten des Oberhausener Zentrums im Rock- und Metalpub „HELVETE“ abgehalten werden. Dort konnten zahlreiche bekannte Duisburger, Wuppertaler und Dortmunder Nazigrößen ihrem braunen Idol Kanwulf, der das Soloprojekt mithilfe von Gastmusikern auf die Bühne bringen konnte, zujubeln.
Wie im letzten Jahr, so geht es auch in diesem Jahr weiter:
Am Freitag soll im Oberhausener Helvete ein NSBM-Konzert stattfinden, welches es zu verhindern gilt:
Daten: 06.01.2012, Konzertname: „RECONQUISTA 2012“
Bands: -Nargaroth -Paria -Black Shore
Doors: 19h – Beginn: 20h, VVK: 18 €
Location/Veranstalter: www.helvete.de
Infos zur Band:
Nargaroth wird zum National Socialist Black Metal (NSBM) gezählt. Zitat aus dem Booklet ihrer CD „Herbstleyd“: „Zur höheren Ehre des deutchen [sic] Soldaten der Wehrmacht 1933 [sic] – 1945. Die Negierung ihrer Leistungen sowie das Augenverschließen vor ihrer Opferbereitschaft, gerade im letzten Kriegsjahr, ist die Schande unserer Nation!“ „German hateful and misanthropic Black Metal, made from White man for White man.“ „Absurd, good to know yeah [sic] out of jail !!!.“
Sänger Kanwulf fällt live durch Hitler- und Kühnengrüße auf. Des Weiteren wird im selben Booklet Moonblood als die „einzige Black-Metal-Band Deutschlands, die neben Absurd es auch wert ist, erwähnt zu werden“ bezeichnet. Kanwulf spielte in den späten 90er Jahren
für ein Konzert und einige Proben bei der NSBM-Band Totenburg aus Thüringen. Außerdem weisen Mitmusiker Kanwulfs sowie deren Projekte ebenfalls eine Nähe zum Rechtsextremismus auf: Akhenaten beispielsweise beteiligte sich mit seiner Band Weltmacht an der Kompilation The Night and the Fog. A Tribute to the National Socialist Black Metal Underground, und Occulta Mors, der ebenso wie Kanwulf bei Totenburg aushalf, wurde aus der Band Lyssa entlassen, weil er bei ihren Auftritten den Arm zum Hitlergruß hob. Außerdem äußerte er in einem Interview: „Wir Deutschen sind die Herrenrasse! Wir müssen alles dafür tun, dass der Pöbel nicht die Oberhand gewinnt, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Deutsche Mensch ausstirbt, und alles in einer riesigen Multikulti-Kloake versinkt. Muss das etwa sein?“ Im Mai 2007 ist ein Split-Tonträger von „Nargaroth“ gemeinsam mit der Band „Sarvari“ bei dem griechischen
NSBM-Label „Zyklon-B-Productions“ erschienen. Selbiges Label veranstaltete ebenfalls im Mai ein Konzert in Griechenland, bei dem
„Nargaroth“ laut Ankündigung gemeinsam mit der neonazistischen Band „Stutthof“ auftreten sollten.
Eindeutig antisemitische, rassistische oder neonazistische Texte werden in den gedruckten Liedtexten nicht aufgeführt – aber sie sind teilweise dennoch rauszuhören. Beispiel: „Karmageddon“ auf dem Album „Herbstleyd“. Die abgedruckte, hörbar vorhergehende Zeile lautet „..When I die… „ – und danach folgt hörbar „Sieg Heil!“. Hier zu hören ab Minute 3:20: http://youtu.be/B4voe17QMtQ?t=3m20s
Info Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nargaroth
http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/nargaroth-spielt-bei-nsbm-konzert/
http://no-racism.net/article/984/
Facebook-Veranstaltung mit den hier zitierten Einträgen:
https://www.facebook.com/events/177715402313661/
Flyer: http://www.helvete.de/060112.jpg
Die Bremer RechtsRock-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (KC) will im kommenden Jahr offenbar unter dem Namen „H.E.R.M.” auftreten. Die Balladenabende der „Kneipentour 2012″ sollen „ohne großen Wirbel und ohne große Werbung angekündigt” werden. Damit will die bei Neonazis beliebte Hooligan-Band vermutlich auf die zunehmenden Behinderungen durch Polizeieinsätze und Konzertverbote, wie im November in Bremerhaven, reagieren. Zuletzt hatte sich die Band auf ihrer Internetseite darüber beschwert, dass man „mit der Zwickauer Zelle in einem Atemzug genannt” wird sowie dass die Presse sie „in den letzten Wochen mit Unwahrheiten, Halbwahrheiten und sonstigem geistigen Dünnschüss überschüttet” habe.
Hermann Dierkes jetzt internationaler Top-Antisemit
Duisburg bekommt einmal mehr internationale Resonanz: Das Simon Wiesenthal Center hat, in seiner diesjährigen Zusammenstellung der zehn schlimmsten antisemitischen Ausfälle, Hermann Dierkes auf Platz neun genannt. Der Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linkspartei ist politisch verantwortlich für eine antisemitisches Hetzschrift, die im Frühjahr auf der Homepage der Partei entdeckt wurde.
+++ Donnerstag, 5. Januar 2012+++
+++20 Uhr+++Druckluft, Am Förderturm 27, Oberhausen+++Eintritt frei
JONATHAN WECKERLE (Stop the Bomb)
Vortrag & Diskussion
Die Hisbollah wurde Anfang der 80er Jahre im Libanon während des libanesischen Bürgerkriegs und des israelischen Libanonkriegs gegründet. Sie ist der bislang einzig erfolgreiche »Export« der Islamischen Republik Iran, als deren verlängerter Arm im Kampf gegen Israel und den Westen sie weltweit agiert. Die Hisbollah hat für islamistische Organisationen immer wieder Maßstäbe gesetzt, ob im Bereich des (Selbstmord-)Terrorismus oder der Durchdringung aller gesellschaftlichen Bereiche. Ihr Generalsekretär Hassan Nasrallah war lange der populärste Führer im Nahen Osten, über den Fernsehsender Al-Manar werden seine Reden weltweit ausgestrahlt. Doch haben die Umbrüche in der arabischen Welt auch die Hisbollah erschüttert, und die »Widerstandskämpfer« sind zunehmend selbst zu Gewaltherrschern im Bündnis mit der iranischen und syrischen Diktatur geworden. Der Vortrag mir einigen Bildern und Videos soll nicht nur die Geschichte, Ideologie und Organisation der Hisbollah beleuchten, sondern aus aktuellem Anlass exemplarisch die Illusion einer demokratischen Integration islamistischer Bewegungen kritisieren.
Jonathan Weckerle ist Sprecher von STOP THE BOMB, Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin und freier Autor für u.a. Jungle World, Iz3W und Konkret.
Eine Veranstaltung der Antifa3D
Kartoffelmorde passieren dauernd in Deutschland. Also Verbrechen mit Todesfolge an deutschen Staatsbürgern von deutschen Staatsbürgern. Sogar in Serie. Die Täter nennt man dann Serienmörder. Und die Getöteten nennt man Opfer oder Ermordete. Zumindest wenn es sich um deutschdeutscheste Deutsche handelt. Beiderseitig. Das sind dann ganz gewöhnliche Kartoffelmorde. Nennt aber keiner so. Sind ja die eigenene Leute, nicht wahr?…
Wenn die Morde aber aus rassistischen Beweggründen geschehen und die Opfer teilweise türkischstämmig sind, dann spricht man hierzulande von “DÖNERMORDEN”. Das bietet sich an, weil Türke und Döner ja quasi Synonyme sind. Zumindest für deutsche Journalisten… Das die Opfer Kioskbesitzer, Schneider, Blumenhändler, Schlüsseldienstinhaber, Internetcafebetreiber oder gar Griechen waren, dass sie Namen hatten und Gesichter, spielt dabei keine Rolle. Alles Döner. Ist doch klar.
Essen. Bei der Jahrestagung der „Grauen Wölfe“ am Samstag in der Gruga-Halle blieb die Lage ruhig. Zu spontanen Gegendemonstrationen kam es nicht. Stattdessen skandierten schon Kinder lautstark und schwenkten Fahnden. Mitglieder aus ganz Deutschland und sogar Frankreich und Holland reisten an.
Zeitung gegen die Grauen Wölfe
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden in fast allen deutschen und österreichischen Städten Pogrome statt in denen Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser von jüdischen Bürgern und Bürgerinnen oder Menschen, die in der NS-Ideologie zu “Juden” gemacht wurden, niederbrannten. Zahlreiche Jüdinnen und Juden wurden ermordet oder festgenommen und misshandelt. Auch in Wuppertal kam es zu jenen organisierten Gewaltausbrüchen, die auch nicht vor Privatwohnungen halt machten. Die Synagogen in Elberfeld und Barmen brannten komplett aus. Erst 2002 wurde in Wuppertal Barmen eine neue Synagoge errichtet. In allen Städten beteiligten sich hunderte Bürgerinnen und Bürger an den von der SA begonnenen Zerstörungen und Plünderungen. Dies war nur ein vorläufiger Höhepunkte des Antisemitismus in Deutschland, welcher später in dem Versuch der Auslöschung des gesamten europäischen Judentums endete.
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